Und noch eine weitere Kurzmeldung, bevor ich über das RailsCamp blogge:
Ich habe mich eben auf Geheiß der Railslove-Crew beim BarCamp Baltics 2009 angemeldet. Dieses findet vom 6. bis 8. Februar in Riga in Lettland statt. Da bin ich ja mal gespannt. Ich hatte eh vor nächstes Jahr mal wieder ein wenig ins Ausland zu reisen, und das ist ja nun die perfekte Gelegenheit um Riga mal mit den richtigen Leuten kennenzulernen.
Also, falls Ihr an dem Wochenende noch nichts vorhabt – je früher Ihr bucht, desto günstiger wird es.
am 18. November 2008, in BarCamp, Events | Kommentieren
Eigentlich sollte ich jetzt und an dieser Stelle über das im Großen und Ganzen erfolgreich über die Bühne gegangene RailsCamp Germany am letzten Wochenende (welches ich ein wenig mitorganisiert habe) bloggen, aber vorher noch kurz ein Hinweis für die Ruby- und Railskritiker unter euch:
DHH hat vor kurzem angefangen in seinem Blog die geläufigsten und schlimmsten Rails-Mythen aufzulösen und damit den Kritikern, vor allem aber auch den Entscheidern, ein paar Fakten an die Hand zu legen, und den Blick ein wenig von den Vorurteilen auf die Realität zu lenken…
This is not really to convince you that you should be using Rails. Only you can make that choice. But to give you the facts so you can make your own informed decision. One that isn’t founded in the many myths floating around.
Hier die aktuelle Liste der Entmystifizierungen:
Hoffentlich motiviert das ja den ein oder anderen von euch, das Thema nochmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Vor allem diejenigen, die mit ihren aktuellen Sprachen und/oder Frameworks nicht wirklich zufrieden sin, sollten Rails vielleicht doch nochmal eine Chance geben. Es hat sich viel getan in den letzten Monaten, und Rails wird von Tag zu Tag ausgereifter und erwachsener.
am 17. November 2008, in Netzwelt, Open Source, Ruby, Ruby on Rails | Kommentieren
…wurden bei flickr bereits zahlreich zusammengetragen. Hier meine persönlichen Eindrücke in Kurzform:
- Perfekt organisiert, bis auf die Akustik der 3 großen Session-Abteile in der Halle. (Man sollte fairerweise dazu sagen, dass es 9 Tracks gab.) Schalldichtere Wände und/oder kleine Lautsprecher für die hinteren Reihen wären toll gewesen.
- Relaxte Atmosphäre, zahlreiche Sitzgelegenheiten, viel Raum für Kommunikation. Stilfaktor der Location wohl bis jetzt unübertroffen. Wi-Fi trotz hoher Teilnehmerzahl schön schnell, wenn auch leider etwas zickig beim Verbinden.
- Qualität der Sessions solala. Es gab Sternstunden, aber bei den Sessions, die ich selbst mitbekommen habe, leider nicht viele.
- Die großen Pausen zwischen den Sessions waren super und sollten ab jetzt auf jedem BarCamp übernommen werden.
- Was würden BarCamps heutzutage ohne Sonntagmorgen machen? Einschlafen vielleicht. Danke, Till und Tamer!
- Fatboys (und meinetwegen auch Imitate) rocken. Die gehören echt in jedes Büro.
- Ein Großteil der Sponsorengelder wurde scheinbar in Freibier investiert. Hat wohl allen gefallen. Die Parties waren sowohl am Freitag im ZMF als auch am Samstag im Oberholz ein voller Erfolg und bis in die frühen Morgenstunden gut besucht.
- Wieder sehr viele Netzbekanntschaften in Person kennengelernt (Aufzählen würde wirklich zu lange dauern), dazu viele von anderen BarCamps wieder getroffen. Festgestellt, dass Bumi und ich damals in Bayern zur gleichen Zeit die gleiche kleine Schule besucht haben. Verrückt.
Fazit: wie immer bei BarCamps waren die Gespräche zwischen den Sessions und auf den Parties am Abend für mich mal wieder das Interessanteste. Alles in allem bleibt ein positiver Eindruck und die Vorfreude auf das nächste BarCamp. Allen, die sich über mangelhafte Sessionqualität auslassen kann ich nur raten, ein BarCamp nicht mit professionellen Konferenzen zu vergleichen, obwohl man sich tatsächlich mal Gedanken darüber machen könnte, wie man an dieser Front effektiv Verbesserungen herbeiführen könnte. Wie auch immer, ich fands trotzdem gut (vor allem dass ich in meinem eigenen Bett schlafen konnte) und würde auch beim nächsten BarCamp Berlin sofort wieder mitmachen.
am 22. Oktober 2008, in BarCamp, Berlin, Events, Netzwelt | Kommentieren
Ich spiele gerade mit dem Gedanken meinen Tumblr-Feed in the normalen Blog-Feed zu integrieren. Na gut, eigentlich habe ich die Yahoo! Pipe dafür schon fertig gebaut und müsste sie nur noch bei Feedburner verlinken.
Da ich aufgrund des knappen, schnörkellosen Formats drüben im Vergleich zu hier relativ fleißig (re)publiziere, würde sich die Posting-Frequenz schlagartig erhöhen. Das bedeutet aber nicht, dass am Tag 20 sinnlose Einträge in eurem Reader auftauchen würden, sondern im Schnitt eher 2 sorgfältig gewählte am Tag.
Also, Feed mit neuen Inhalten bereichern – ja oder nein? Wenn ich bis Sonntagabend nicht mindestens 3 Gegenstimmen in den Kommentaren finde, bekommt Ihr ab Montag die gepimpte Version.
am 17. Oktober 2008, in Allgemeines | 1 Reaktion
Dieses ausgefallen lange Stöckchen hat gotbrain gerade in seinem Blog abgearbeitet. Da ich hier nur noch selten schreibe und man damit viele Fragen zur Person kurz und bündig beantworten kann, sammle ich das mal auf und mache hier weiter. Ursprünglich sollte man die Fragen wohl mit einem einzigen Wort beantworten, aber ich finde das macht die Sache weniger interessant.
- Wo ist Dein Handy? – Letzte Woche von 5 Russen geraubt. (Kein Scheiß.)
- Dein Partner? – Irgendwo da draußen.
- Deine Haare? – 8 Millimeter.
- Deine Mama? – Toll.
- Dein Papa? –
Tot. War toll.
- Lieblingsgegenstand? – MacBook Pro.
- Dein Traum von letzter Nacht? – Seltsames großes Haus, Rest vergessen.
- Dein Lieblingsgetränk? – Club-Mate.
- Dein Traumauto? – Elektro-Porsche auf Ökostrom.
- Der Raum, in dem Du Dich befindest? – Home Office / Berlin-Zweitwohnungs-WG-Zimmer.
- Dein(e) Ex? – Klette. Trotzdem toll.
- Deine Angst? – Club-Mate-Vorrat alle.
- Was möchtest Du in 10 Jahren sein? – Das Gleiche wie jetzt.
- Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? – Kumpel. Pale Rider im Privatkino angeschaut.
- Was bist Du nicht? – Schlipsträger.
- Das letzte was Du getan hast? – Reiseplanung für übernächstes Wochenende zum 3. Mal geändert.
- Was trägst Du? – Zuhause-Klamotten (jetzt gerade).
- Dein Lieblingsbuch? – Die ultraintelligente Maschine.
- Das letzte, was Du gegessen hast? – Ciabatta mit Salami.
- Dein Leben? – Auf und ab. Gerade auf.
- Deine Stimmung? – Gut.
- Deine Freunde? – Ohne gings nicht.
- Woran denkst Du gerade? – Baumstamm.
- Was machst Du gerade? – Das neue skddc.com mit Webby coden.
- Dein Sommer? – Strandbars.
- Was läuft in Deinem TV? -TV? Bah.
- Wann hast Du das letzte Mal gelacht? – Vor 5 Minuten.
- Das letzte Mal geweint? – Keine Ahnung.
- Schule? – Old Skool. Ansonsten Autodidakt.
- Was hörst Du gerade? – Uwe Kaa.
- Liebste Wochenendbeschäftigung? – Schlafen.
- Traumjob? – Übe ich gerade aus.
- Dein Computer? – MacBook Pro 15″.
- Außerhalb Deines Fensters? – Goldene Bäume.
- Bier? – Augustiner Helles.
- Mexikanisches Essen? – Immer gerne.
- Winter? – Snowboarden.
- Religion? –
Atheist. Church of the Flying Spaghetti Monster
- Urlaub? – Ja nee, is klar.
- Auf deinem Bett? – Kissen und Decke?
- Liebe? – Alles nur Chemie. Gerade keine Reaktionen im Körper.
Ich lege das Stöckchen ebenfalls einfach hier ab. Wer mag, der sammelt auf.
am 16. Oktober 2008, in Leben, Stöckchen | Kommentieren

Da es von Anfang an klar war, dass dieses BarCamp ohnehin aufgrund von Lage und Größe innerhalb von Stunden ausverkauft sein würde, und die Information auch wirklich an ausreichend vielen Stellen im Netz zu finden war, habe ich mir etwaige Vorankündigungen zum dritten BarCamp in Berlin in diesem bescheidenen Blog erspart. Man verzeihe mir bitte den kleinen Regelverstoß.
Hier also – wie immer – noch der kleine, obligatorische Pre-Event-Blogeintrag um Euch über meine Anwesenheit bei besagter Veranstaltung zu informieren, sodass etwaige Treffen und Nettwörkings per E-Mail etc. vereinbart werden können. (Twitter-Verfolger wissen schon bescheid und haben sowieso das bessere Tool für die Onsite-Kommunikation zur Hand.)
Besonders freue ich mich dieses Mal auf die Horde von Webkrauts, die ich endlich mal persönlich kennenlernen darf. Vielen davon ergeht es sicher ähnlich. Das Event ist außerdem Premiere für die neue Uniform, welche zur Stunde im Zimmer nebenan noch fleißig produziert wird.
am 14. Oktober 2008, in BarCamp, Berlin, Events, Leben, Netzwelt, Webkrauts | Kommentieren

Ich habe mal wieder länger nichts mehr geschrieben hier (Twitter killed the blog), aber heute tut es Not. Und da Ihr es wahrscheinlich eh schon wisst, dient der Beitrag nur nochmal zur Erinnerung.
Um gegen Sicherheitswahn und die ausufernde Überwachung zu protestieren, gehen wir am Samstag, den 11. Oktober 2008 in Berlin unter dem Motto “Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!” auf die Straße. Treffpunkt ist der Alexanderplatz um 14.00 Uhr. Der Protestmarsch durch die Stadt wird mit einer großen Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor enden.
Gründe dafür mächtig auf die Pauke zu hauen gibt es wirklich genug. Der CCC zählt auf…
Biometrische Vollerfassung, Vorratsdatenspeicherung, automatische Kennzeichenerfassung, das absehbare elektronische Gesundheitskartendesaster, BKA-Gesetz-Allmachtsträume, Fluggastdatenspeicherung, lebenslange Steueridentifikationsnummer, Kontenevidenzzentrale, Videoüberwachung, Meldedatenverkauf, GPS-Wanzen, Bundes- und Bayerntrojaner, Bundeswehrspähpanzer- und Tornadoeinsatz im Innern, Telefon- und Internetüberwachung, “Quellen-TKÜ”, Großer Lauschangriff, Jobcard, §129a-Missbrauch und Schäubles neues Bundesüberwachungshauptamt.
Ganz schön lange Liste, die sich da angesammelt hat, nicht? Um meinen bescheidenen Teil zum Wachrütteln des Volkes und v.a. der Volksvertreter beizutragen, bin ich also morgen mittag zusammen mit vielen Freunden und Bekannten Teil des Demonstrationszuges. Und wenn Ihr selbst die Chance habt morgen in Berlin zu sein, dann solltet auch Ihr mitmachen. Je größer die Menschenmenge, desto größer die potentielle Angst der Politiker vor dem Volk. Und das ist die einzige sinnvolle Angst in der Demokratie.
am 10. Oktober 2008, in Berlin, Events, Leben, Politik, Privatsphäre, Sicherheit, Stasi 2.0 | 2 Reaktionen
Kurze Mitteilung: Ich treibe mich morgen auf dem Google Developer Day 2008 in München rum, da es dort einige interessante (und technisch tiefergehende bzw. teilweise Hands-On-) Sessions zu Chrome, Gears, Android, Maps, sowie zu verschiedenen APIs geben wird.
Falls der ein oder andere Leser dieses Blogs auch dort sein wird, so melde er sich doch bitte kurz per E-Mail oder Twitter, damit wir ein bisschen Nettwörken können.
am 22. September 2008, in Events, Google | Kommentieren