Impressionen vom BarCamp Berlin 3
…wurden bei flickr bereits zahlreich zusammengetragen. Hier meine persönlichen Eindrücke in Kurzform:
- Perfekt organisiert, bis auf die Akustik der 3 großen Session-Abteile in der Halle. (Man sollte fairerweise dazu sagen, dass es 9 Tracks gab.) Schalldichtere Wände und/oder kleine Lautsprecher für die hinteren Reihen wären toll gewesen.
- Relaxte Atmosphäre, zahlreiche Sitzgelegenheiten, viel Raum für Kommunikation. Stilfaktor der Location wohl bis jetzt unübertroffen. Wi-Fi trotz hoher Teilnehmerzahl schön schnell, wenn auch leider etwas zickig beim Verbinden.
- Qualität der Sessions solala. Es gab Sternstunden, aber bei den Sessions, die ich selbst mitbekommen habe, leider nicht viele.
- Die großen Pausen zwischen den Sessions waren super und sollten ab jetzt auf jedem BarCamp übernommen werden.
- Was würden BarCamps heutzutage ohne Sonntagmorgen machen? Einschlafen vielleicht. Danke, Till und Tamer!
- Fatboys (und meinetwegen auch Imitate) rocken. Die gehören echt in jedes Büro.
- Ein Großteil der Sponsorengelder wurde scheinbar in Freibier investiert. Hat wohl allen gefallen. Die Parties waren sowohl am Freitag im ZMF als auch am Samstag im Oberholz ein voller Erfolg und bis in die frühen Morgenstunden gut besucht.
- Wieder sehr viele Netzbekanntschaften in Person kennengelernt (Aufzählen würde wirklich zu lange dauern), dazu viele von anderen BarCamps wieder getroffen. Festgestellt, dass Bumi und ich damals in Bayern zur gleichen Zeit die gleiche kleine Schule besucht haben. Verrückt.
Fazit: wie immer bei BarCamps waren die Gespräche zwischen den Sessions und auf den Parties am Abend für mich mal wieder das Interessanteste. Alles in allem bleibt ein positiver Eindruck und die Vorfreude auf das nächste BarCamp. Allen, die sich über mangelhafte Sessionqualität auslassen kann ich nur raten, ein BarCamp nicht mit professionellen Konferenzen zu vergleichen, obwohl man sich tatsächlich mal Gedanken darüber machen könnte, wie man an dieser Front effektiv Verbesserungen herbeiführen könnte. Wie auch immer, ich fands trotzdem gut (vor allem dass ich in meinem eigenen Bett schlafen konnte) und würde auch beim nächsten BarCamp Berlin sofort wieder mitmachen.