Vorratsdatenbank? Im Ernst?

Kriminalbeamte fordern zentrale Datenbank für Verbindungsdaten“. Ja nee, is klar. Bei staatlichen Stellen sind die Daten ja auch viel besser aufgehoben. Da passiert überhaupt nichts. Kann gar nicht. Niemals. Nie.

  • Im November 2007 verlor die britische Behörde HM Revenue and Customs zwei CDs mit vertraulichen und persönlichen Daten von über 25 Millionen britischen Bürgern.
  • Ebenfalls im Dezember 2007 kamen neun Verwaltungszentren des nationalen Gesundheitssystems in Großbritannien diverse Daten abhanden. Bisher steht noch nicht eindeutig fest, um welche es sich genau handelt. In jedem Fall enthielt einer der vermissten Datenträger persönliche Gesundheitsdaten von 160.000 Kindern. Er sollte an ein Krankenhaus geliefert werden, kam aber nie dort an. In einem anderen Fall waren zu archivierende Daten von Krebspatienten nicht mehr auffindbar.
  • Im Januar 2008 gab das Verteidungsministerium zu, dass ein Notebook mit sensiblen Bürgerdaten gestohlen wurde. War anfangs noch die Rede von Daten von über 600.000 Personen, so wurde diese Zahl später auf 153.000 herunter korrigiert, zeitgleich gab man bekannt, dass die betroffenen Daten unverschlüsselt gewesen seien. Unter anderem waren Pass- und Versicherungsnummern sowie Bankkontendaten auf dem Gerät gespeichert.

Quelle

Mit welchen Mitteln kann man diesen Idioten eigentlich noch klar machen, dass nur nicht vorhandene Daten sichere Daten sind? Nachdem dieser Fakt mittlerweile nachhaltig und eigentlich für alle verständlich belegt ist, fällt mir nichts mehr dazu ein. Normalerweise lernen Menschen schließlich am besten aus Fehlern.

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