Und sie haben es immer noch nicht verstanden.

heise online – Offener Brief: Bundeskanzlerin soll Künstlerrechte schützen

Rund 200 teilweise prominente Künstler haben einen vom Bundesverband Musikindustrie verfassten offenen Brief an Angela Merkel unterzeichnet, in dem die Bundeskanzlerin aufgefordert wird, sich für den Schutz des geistigen Eigentums einzusetzen und das Thema “zur Chefsache” zu machen.

Nochmal groß zum Mitschreiben, die Herren und Damen Wortmann, Eichinger, Akin, Schweiger, Demirkan, Buck, Lindenberg, Mey, Maffay, Cicero, Schöneberger, Siegel, Rihm, Unseld-Berkéwicz, Honnefelder und alle restlichen Unterzeichner, die es immer noch nicht kapiert haben:

Solange es, egal in welchem Land, für die zahlungswilligen Käufer eurer Werke keine Möglichkeit gibt in einer dem Zeitalter des Breitband-Internet entsprechenden Art und Weise online, zeitlich unabhängig und ohne Einschränkungen durch konsumentenfeindliche DRM-Systeme das zu erwerben, was Ihr durch die Kriminalisierung eurer eigenen Kundschaft schützen wollt, genau solange werdet Ihr es zu verschmerzen haben, dass selbige ihren Bedarf weiterhin auf illegalem Wege selbst befriedigen muss.

Und da das mittlerweile seit mehreren Jahren eigentlich auch dem letzten von Euch klar sein sollte, ist euer Verhalten nicht nur höchst unprofessionell, sondern geradezu arrogant und beleidigend gegenüber sonst ehrlichen Konsumenten wie z.B. mir. Punkt.

3 Reaktionen zu “Und sie haben es immer noch nicht verstanden.”

  1. Gravatar Patrick

    Amen…

  2. Gravatar Wolf

    Da befinden sich die Schreiberinnen und Schreiber dann ja bei Politikerinnen und Politikern in bester Gesellschaft: die Nichtversteher unter sich. Denn die haben kein Netz, die haben Sekretärinnen dafür.

  3. Gravatar Sebastian Kippe

    Passend zum Thema gerade noch gefunden:

    How I tried (and failed at) legally buying music in Germany

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