Wir nennen es Snobismus

Von wegen “radikale Ideen und visionäre Vorschläge”…

Statt Phrasendrescherei und Name-Dropping hätte man gern darüber gesprochen, wie ein von bereichernder Arbeit erfülltes Leben erst erreichbar wird. So aber erschien es geradezu als Provokation, den Habitus einer Szene vorgeführt zu bekommen, die sich damit beschäftigt, Labels für ihren Lebensstil zu designen – und aus der Diskussionsveranstaltung wurde eine aufgeblasene Werbekampagne, die das politische Desinteresse der digitalen Bohème nur mäßig verdeckte.

Die digitale Bohème aus der Sicht der Generation Praktikum

Natürlich wäre es schön wenn das ganze Land nur MacBooks und WiFi zum Überleben bräuchte, aber so einfach ist das mit der Weltverbesserung nunmal nicht. Eine ernsthafte politische und/oder gesellschaftliche Diskussion braucht wirklich bessere Ergebnisse als die gleichermaßen alte wie unstreitbare Forderung nach einem stadtweiten, drahtlosen Internetzugang.

Was zu sagen? Nur zu …

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