RailsCamp am 28./29. November in Münster – mach mit!

RailsCamp Germany 3

Aus der Einladung im RailsCamp-Blog:

Es ist mal wieder soweit: in etwas über 3 Wochen findet das nächste RailsCamp statt. Da es beim letzten Mal so schön war (und es keine alternativen Vorschläge gab), haben wir als Location auch dieses Mal wieder das Zweitag HQ in Münster gewählt.

Beim RailsCamp handelt es sich um eine sogenannte Unkonferenz zum Thema Ruby on Rails. Das heißt, dass die Teilnehmer selber vor Ort das Programm bestimmen, und wir als Organisatoren lediglich die dafür nötigen Rahmenbedingungen in Form von Räumen, Beamern, Netz, Verpflegung, etc. bieten. Bei den letzten Camps sind daraus wunderbar vielseitige Wochenenden voll von Vorträgen, Diskussionsrunden, Hacken und Socializen entstanden.

Wir möchten euch alle, sowohl Einsteiger als auch alte Hasen, auch dieses Mal wieder einladen in Münster dabei zu sein. [...]

Am Freitag Mittag haben wir dann die Registrierung geöffnet und 50 Plätze bereitgestellt. Zur Stunde sind davon noch 11 Plätze für das ganze Wochenende übrig. Wer mit Ruby bzw. Rails arbeitet oder sich auch einfach nur dafür interessiert, den möchte ich auch an dieser Stelle nochmal herzlich dazu einladen am letzten Wochenende im November bei dieser außerordentlich netten Veranstaltung mitzumachen. Dank unseren Sponsoren ist die Teilnahme kostenlos – eine einfache Anmeldung auf der folgenden Seite sichert dir einen Platz (einfach im Netzwerk registrieren und dann beim jeweiligen Event oben rechts die Teilnahme bestätigen):

Anmeldung für das RailsCamp Germany 3 am 28./29. Nov. in Münster

Und wer nichts mit Rails zu tun, aber trotzdem Zeit an dem Wochenende hat, der findet im Moment auch noch einen Platz beim BarCamp Braunschweig. ;)

TTF → EOT

Letzten Sonntag im Zug war mir ein bisschen langweilig, also habe ich endlich mal gemacht, was ich schon seit einer Weile geplant hatte: ein kleines Web-Frontend für ttf2eot gebaut.

Es handelt sich dabei um ein kleines Programm, welches TrueType Fonts (TTF) in sogenannte Embedded OpenType Fonts (EOT) konvertiert. Diese braucht man, wenn man dem Internet Explorer per @font-face-Deklaration eigene Schriftarten für seine Website beibringen möchte.

Mein Web-Frontend dafür basiert übrigens auf Sinatra, einer schicken, schlanken Ruby-DSL für kleine Webapplikationen. Im Moment ist es hier zu finden:

http://ttf2eot.sebastiankippe.com

Bitte seid nett zu der App – es gibt im Moment noch kein anständiges Exception Handling oder sonstige Annehmlichkeiten. ;)

Wer sich noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt hat, der findet alle nötigen Informationen unter webfonts.info.

Computer sind Kopiermaschinen.

Kris Köhntopp erklärt allgemeinverständlich, wie weit unsere Politik (und ein großer Teil der Gesellschaft) eigentlich von der Realität entfernt ist. Allein die Idee, dass es nach Computern und Internet überhaupt noch die Option geben könnte, das Urheberrecht nicht grundsätzlich überarbeiten zu müssen, ist absurd.

Computer sind Kopiermaschinen. Das Netz macht aus allen Computern auf der Welt eine einzige Kopiermaschine. Und die Generation Rupert Scholz glaubt, daß sie noch politischen Gestaltungsspielraum hat.

Hier ist die Wahl. Sie ist die einzige Wahl. Sie ist digital, wie das Medium, das die Wahl erzwingt:

  1. Kopieren hinnehmen.
  2. jede Kommunikation von Jedermann mit jedem anderen immer auf ihre Legalität hin untersuchen und filtern.

Wenn Fall 2 nicht stattfindet, bildet sich sofort ein Overlay-Netzwerk und Fall 1 tritt ein.

Uneingeschränkte Leseempfehlung!

(via)

“Guten Abend, meine Damen und Herren, Sie sehen die Abendnachrichten.”

Es hat einen Amoklauf an einer Schule gegeben. Schrecklich, schrecklich. Wir zeigen Ihnen nun grausame Bilder.

Im Anschluss daran eine Live-Schaltung zu unserem Reporter vor Ort. Wie grausam war es denn, Herr Kollege? “Oh, es war schrecklich. Hier ein paar weinende Mitschüler, die ich vor die Kamera gezerrt habe. Und hier spreche ich mit geschockten Eltern. Und jetzt ein Straßeninterview mit verschiedenen Anwohnern, die nichts zum Fall sagen können, aber alle sehr betroffen sind.”

Leider nicht wirklich eine Satire.

(via Isotopp und Fefe)

Prettify: Hochwertige Icons und Wallpaper

Icon- und Wallpapersammlungen gibt es wie Sand am Meer, aber qualitativ hochwertige Designs aus ellenlangen Toplisten und Archiven voll Müll herauszupicken gestaltet sich oft als schwierige Aufgabe. Ganz zu schweigen von einem Feed, der regelmäßig ausschließlich hochwertige Icons und/oder Wallpaper liefert. Daher hat Garrett Murray (den ich übrigens nicht nur aufgrund seines Geschmacks, sondern vor allem seines Humors – siehe MRTV – sehr schätze) vor ein paar Tagen mit Prettify* genau solch einen Feed für sich selbst und Andere gestartet und zum Start bereits mit ein paar Leckerbissen gefüllt.

Außerdem hat Garrett gestern, nachdem er mal wieder über eine dieser Toplisten gestolpert ist, nochmal anschaulich die Motivation für seinen neuen Feed dargestellt:

Lists like Noupe’s 50 Most Beautiful Icons Designed in 2008 are exactly why I started Prettify—I completely disagree with 98% of their choices. That list is full of icons that, no offense to their creators, don’t deserve to be anywhere near a “best of” list for icon design.

As a prime example, that list includes, at #20 no less, a set of—I fucking kid you not—“Validation icons” which have aliased text and look like horse shit. Or iconographic horse shit. Actually, an icon of horse shit, if done well, would look better.

Viel mehr kann ich dazu auch nicht sagen, außer: Way to go, Garrett!

Israeli/Palestinian Coffin Counter

Ohne Worte…

Israeli/Palestinian Coffin Counter

Weitere interessante Links zum Thema gibt es außerdem bei Fefe. Und gerade eben lese ich noch, dass Venezuela den israelischen Botschafter aus Protest gegen deren “Staatsterrorismus” ausgewiesen hat. Das wird wohl jetzt Mode bei denen, nachdem sie vor kurzem mal wegen des Konfliktes in Bolivien den US-Botschafter des Landes verwiesen hatten.

So, das war’s dann auch wieder mit Politik hier. Kommt selten vor und soll auch so bleiben.

Systempartition zerschossen – ja und?

Heute morgen um 7 Uhr war es soweit. Das erste Mal seit 3 Jahren auf dem Mac habe ich mir (oder OS X mir) mein System soweit zerstört, dass weder das Booten von, noch das Reparieren der Systempartition noch möglich war.

Nach dem manuellen Löschen einer obsoleten Partition von Boot Camp (das Boot Camp Tool weigerte sich partout das für mich zu tun) und dem darauffolgenden, erfolglosen Versuch den anderen Bereich per Diskutil und resizeVolume zu vergrößern, hing sich OS X nach ein paar Stunden normalen Betriebs auf um nach dem Neustart eine vollständig gebrauchsunfähige Festplatte zu hinterlassen. Ich wiederhole: um 7 Uhr morgens. Schock.

Aber alles halb so wild. Nein, eigentlich alles überhaupt kein Problem. Das letzte Time Machine Backup stammte von 3 Stunden vor dem Ausfall, und nachdem ich die Installations-CD aus der Kiste gekramt hatte, bestand die einzige Unannehmlichkeit in der Wartezeit beim Restore. Kurz ne neue Partition erstellt, sich durch das kinderleichte Restore-Menü geklickt, gewartet, alles wieder beim Alten.

Moment, 3 Stunden? Da muss doch zwischendurch zumindest etwas verloren gegangen sein. Mal davon abgesehen, dass ich früher kein Time Machine Backup (aber bei Partitionsgefummel wohl ein Normales) gehabt hätte, haben mir noch ein paar weitere Vorteile der heutigen Arbeitsumgebung den Hintern gerettet. Arbeitsdaten? Regelmäßig zu GitHub gepusht. E-Mails? IMAP. Projekt- und Zeitverwaltung? Online mit Basecamp und Mite. Selbst unwichtige Dinge wie RSS-Feeds – kein Problem dank NewsGator Sync. Fazit: nullkommanichts verloren, 20 GB mehr Platz, System an einigen Ecken schneller dank automatischer Neuerstellung mancher Indizes. So muss ein Totalabsturz laufen.

Vor ein paar Jahren würde ich wohl gerade verzweifelt manuelle Backups auf verschiedenen Datenträgern durchsuchen, oder im Moment noch mein System neu einrichten. So oder so, solche Tage wurden früher schwarz in meinem Kalender markiert. Heute sitze ich kurze Zeit später entspannt im Café, schlürfe Cappuccino und gehe weiter meiner Arbeit nach. Das Leben ist zu kurz um Zeit und Geld mit Computerabstürzen zu verschwenden. Fortschritt, ich danke dir.

Startup-Kakerlaken leben länger

Paul Graham schreibt in Why to Start a Startup in a Bad Economy unter anderem über die Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten. “Lebe billig, lebe lang” lautet die Devise.

For years I’ve been telling founders that the surest route to success is to be the cockroaches of the corporate world. The immediate cause of death in a startup is always running out of money. The cheaper your company is to operate, the harder it is to kill. Fortunately it has gotten very cheap to run a startup, and a recession will if anything make it cheaper still.

If nuclear winter really is here, it may be safer to be a cockroach even than to keep your job. Customers may drop off individually if they can no longer afford you, but you’re not going to lose them all at once; markets don’t “reduce headcount.”

(via SvN)